Sep 9, 2010 | Matchberichte
Freundschaftsspiel Russland - Serbien
Trotz des niederländischen Top-Trainers der russischen Nationalmannschaft, der übrigens auch schon Mannschaften, wie Real Madrid oder den PSV Eindhoven höchst erfolgreich managte, grenzte es für die Russen doch eher an ein Wunder, überhaupt das Ticket für die bevorstehende EM 2008 in Händen halten zu dürfen. Ein Spielverlust gegen Israel (2:1) sowie ein knapper Sieg gegen die Engländer (3:2) trugen bei ihnen nur äußerst knapp dazu bei, das heiß begehrte EM-Ticket zu bekommen.Die Nationalmannschaft von Serbien hingegen hat die EM-Qualifikation nicht in der Tasche, spielt aber am 27. Mai `08 in Gelsenkirchen ein Freundschaftsspiel gegen Russland. Man darf wohl mit einer sehenswerten Partie rechnen! Mit einer ausgeklügelten Arbeitsweise - sowie dank einer wohldurchdachten „Rundum-Erneuerung“ des Teams wird die russische Nationalelf wohl auch dieses Mal mit Sicherheit das Glück auf ihrer Seite haben. Denn eine der Taktiken von Guus Hiddink besteht beispielsweise darin, überwiegend junge, aber nichtsdestoweniger höchstmotivierte Spieler auf das Spielfeld zu schicken. Trotz aller Neuerungen und der hochgesteckten Ziele der Mannschaft will die brodelnde Gerüchteküche um Trainer Guss Hiddink einfach nicht verstummen: immer wieder wirft sich die Frage auf, inwieweit sich die Vermutungen bestätigen werden, Hiddink denke über einen Wechsel zum FC Chelsea nach? Eines der Aushängeschilder der russischen Mannschaft ist Anatoljewitsch Kerschakow, der im vorangegangenen Jahr den UEFA-Cup mit dem FC Sevilla nach Hause bringen konnte.
Das serbische Team wird in jedem Fall gleichermaßen versuchen, mit hohem Engagement und Einsatz sowie durch viel fußballerisches Können sowohl den Trainer Miroslav Djukic (der Teamchef wurde übrigens im vergangenen Jahr in Serbien zum Trainer des Jahres gewählt!) als auch die Zuschauer zu überzeugen. Expertenmeinungen zufolge wird ihnen genau das aller Wahrscheinlichkeit nach auch gelingen, denn die Serben verfügen über eine mit Kroatien vergleichbare Kämpfernatur. Ein überaus hohes Maß an Motivation im Spiel gegen die Russen dürfte hinzukommen und im Hinblick auf das in Kürze anstehende Freundschaftsspiel ebenfalls nicht schaden. Stars haben die Serben auch im Team: Vladimir Stojkovic etwa, seines Zeichens Torwart der serbischen Nationalelf, ist mitnichten ein Unbekannter, denn immer wieder machte der 1983 Geborene in der Vergangenheit durch herausragende Leistungen von sich reden. Es stellt sich die Frage, inwieweit der Gerüchteküche Glauben geschenkt werden kann, dass ein Wechsel Stojkovics an die deutsche Bundesliga-Mannschaft Borussia Dortmund in Erwägung gezogen wird. Ob Stojkovic auch beim kommenden Freundschaftsspiel am 28. Mai eingesetzt werden wird? Wir werden es sehen! Bald schon!

