Portugal konnte sich mit 2:0 gegen Georgien durchsetzen

Die portugiesische Nationalmannschaft konnte im Freundschaftsspiel gegen Georgien mit einer durchaus passablen Leistung glänzen. Die Kicker aus Südeuropa gewannen in Viseu souverän mit 2:0. Joao Moutinho erzielte in diesem Spiel sein ersten Länderspieltor erzielen. Mit dem zweiten Tor von Simao Sabrosa kurz vor der Halbzeitpause bestanden die Portugiesen diese Generalprobe ohne größere Schwierigkeiten.

Portugal startet die Europameisterschaft 2008 in der Gruppe A zusammen mit dem Geheimfavorit Tschechien, dem Gastgeber Schweiz und der Türkei. Die Vorbereitungen liefen bisher ganz gut und konnten ohne größere Schwierigkeiten abgeschlossen werden. Im letzten Testspiel gegen Georgien schalteten die Portugiesen einen Gang runter und nach der Halbzeitpause wurden einige Stammspieler von Trainer Luiz Felipe Scolari ersetzt. Man hatte auch allen Grund, nun auf Sparflamme zu schalten, denn in der ersten Halbzeit hat man das Spiel überragend dominiert und konnte zwei Tore erzielen. Das erste Tor schoss der Youngster Joao Moutinho, der damit sein erstes Länderspieltor für sich verbuchen kann. Kurz vor der Pause setzte man dann noch dank Simao Sabrosa einen drauf und erzielte ein weiteres Tor. Mit diesem sicheren Vorsprung und einer deutlichen Feldüberlegenheit, konnte der portugiesische Trainer Scolari nun wichtige Kräfte schonen und musste diese nun auch keinem unnötigen Risiko mehr aussetzen.

Besonders bedauerlich war, dass fünf Minuten vor der Pause Ricardo Carvalho ein fast sicheres Tor vergab. Nach einem Freistoß von Christiano Ronaldo wurde der Ball vom Pfosten zurückgeschleudert und Carvalho vor die Füße gelegt. Wenige Meter vor dem Tor schoss dieser den Ball aber an die Querlatte und verschenke damit einen fast sicheren Treffer. Allerdings war dies kein allzu großes Problem, denn schon wenige Minuten später verwandelte der Stürmer Sabrosa nach einem Foul einen Strafstoß. Nach der Halbzeitpause wurden sieben Spieler ausgewechselt; damit verlor das ganze Spiel sehr viel an Dynamik. Die Aufstellung der Portugiesen scheint vorerst festzustehen und man kann sagen, dass es sich hierbei um eine durchaus runde Sache handelt. Im eigenen Land gibt es jedoch Kritik, weil Trainer Scolari den Star der EM 2004 in Portugal Maniche nicht nominierte. Das größte Problem der Portugiesen ist wohl die mangelnde Länderspielerfahrung des Torhüters Rui Patrício vom Sporting Clube de Portugal. Scolari äußerte sich öffentlich wie folgt: "Ich habe die gleichen Erwartungen wie 2004. Ich hoffe, dass meine Spieler wissen, was es bedeutet, sein Land zu vertreten und die Vorrunde überstehen. Ich habe absolutes Vertrauen in diese Mannschaft."

In den nächsten Tagen geht es für die Fußballer aus Portugal in das EM-Lager Neuachtel, wo man dann mit der letzte Phase der EM Vorbereitung beginnen wird.

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