EM Städte
Nov 27, 2007 | EM Städte
Austragungsort Wien
Wien, die internationale Kulturstadt Wien war und ist eines der kulturellen Zentren Europas. Zur Zeit der Habsburger, die über mehrere Jahrhunderte hinweg die Stadt dominierten, erlebte Wien den Aufstieg zu einer Kulturstadt ersten Ranges. Wien wird bis heute in einem Atemzug mit Weltstädten wie London, Paris oder New York genannt. Diese vier Städte waren auch die ersten weltweit, die eine Bevölkerung von über 2 Millionen Menschen verzeichnen konnten. Genauso wie andere Gegenden Österreichs wurde der Boden, auf dem das heutige Wien steht, schon früh besiedelt. Erste archäologische Spuren können bereits aus der Altsteinzeit nachgewiesen werden. Die historische Geschichtsschreibung beginnt allerdings erst im 13. Jahrhundert mit der offiziellen Chronik des Stadtschreibers Jans dem Enikel. Ebenso wie andere wichtige Städte erhielt Wien recht früh das Stadt- und Stapelrecht, was seinen wirtschaftlichen und politischen Aufstieg ermöglichte. Eine sehr bekannte historische Begebenheit ist die Belagerung Wiens durch die Türken, die im 16. sowie im 17. Jahrhundert erfolglos verlief. Nach diesen militärischen Konfrontationen erlebte die Stadt einen Aufschwung. Die städtische Kanalisation wurde gebaut, eine Straßenreinigung etabliert. Die Wiener Klassik entstand und brachte Musiker wie Mozart, Schubert oder Haydn hervore. Ebenfalls weltbekannt ist der Wiener Kongress unter Napolen aus dem Jahre 1814/15. Er regelte die politischen Verhältnisse in Europa neu. Eine zweite künstlerische und geisteswissenschaftliche Blütezeit erlebte die Stadt mit der Gründung der Künstlervereinigung Secession, die Wien zu einem Zentrum des damals prägenden Jugendstils machte. Zur gleichen Zeit entwickelte Freud seine Psychoanalyse. Einen starken Einschnitt fand die weltoffene und freigeistige Entwicklung Wiens durch den Einmarsch der Nationalsozialisten im Jahre 1938. Nach den Kriegsjahren wurde Wien zusehends eine Stadt wichtiger internationaler Kongresse und politischer Gipfeltreffen. Diese Entwicklung wurde auch durch die Nähe der Stadt zum damaligen Ostblock begünstigt. weiter lesen
Nov 27, 2007 | EM Städte
Austragungsort Salzburg
Salzburg, weltberühmte Mozartstadt Durch ihren berühmten Sohn Mozart, der hier im Jahre 1756 geboren wurde und auch einen guten Teil seines Lebens in seiner Geburtsstadt verbrachte, ist Salzburg in der ganzen Welt bekannt. Salzburg ist die Hauptstadt des gleichnamigen österreichischen Bundeslandes und nach Wien, Graz und Linz die viertgrößte Stadt in Österreich. Rund 200.000 Menschen leben in und um Salzburg. Die Stadt ist Zentrum der Euroregion Salzburg-Berchtesgardener Land-Traunstein. Die Gegend, in der die Stadt liegt, ist seit Jahrtausenden besiedelt. Bereits in der Jungsteinzeit sollen sich hier Menschen niedergelassen haben. Vor dem Einmarsch der Römer existierten rund um den den Festungsberg und den Kapuzinerberg bedeutende Siedlungen. Unter den Römern wurde der Ort zu einer wichtigen Hauptstadt auf dem Wege nach Germanien. Der heutige Name “Salzburg” wird erstmals in einer Schrift des Jahres 755 erwähnt. Im Jahre 774 wird ein erster Dom in der Stadt errichtet. Viel ist von diesen Bauten heute allerdings nicht mehr übrig, da die Stadt im Jahre 1167 — im Rahmen einer von Barbarossa ausgesprochenen Reichsacht — von den Kaisergetreuen weitgehend zerstört wurde. Weitere schlimme Zeiten hatte die Stadt in den großen Pestjahren des 14. Jahrhunderts zu durchstehen, als etwa ein Drittel der Bevölkerung durch die Seuche starb. weiter lesen
Nov 27, 2007 | EM Städte
Austragungsort Klagenfurt
Klagenfurt am Wörthersee Klagenfurt, an den Ufern des Wörthersees gelegen, ist die Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Kärnten. Die Gründung der Stadt geht nicht auf historische Fakten, sondern auf eine Sage zurück. In ihr spielt ein Lindwurm eine Rolle, der einst die Menschen der Gegend terrorisiert haben soll. Die Gründungssage berichtet davon, dass in dem sumpfigen Gebiet nahe des Wörthersees einst ein Drache hauste, der die Jungfrauen der umliegenden Ortschaften zu verspeisen pflegte. Um diesem Untier den Garaus zu machen, mussten die Bewohner der Siedlungen zu einer List greifen: ein Turm wurde erbaut, aus dessen oberem Fenster eine schwere Kette gehängt wurde. An deren Ende war ein Haken befestigt. An diesen Haken hängte man als Köder für den Drachen einen toten Ochsen. Als der Drache aus dem Sumpf kam, um sich sein Fressen zu holen, verfing er sich in der Kette, worauf die versammelten Männer der Gegend das Unvieh überwältigen und zur Strecke bringen konnten. Festgehalten wird diese Sage auch im Kärntner Stadtwappen, symbolisiert durch den Turm im Hintergrund und den grünen Lindwurm. Der Name der Stadt selber geht auf eine ähnlich malerische Geschichte zurück: das heutige Stadtgebiet war zum Zeitpunkt der ersten Siedlung weitestgehend sumpfiges, von Schilfgürteln durchzogenes Land. Es flößte den Menschen aufgrund seiner Unzugänglichkeit eine gewisse abergläubische Furcht ein. Auf ihren abendlichen Nachhausewegen von den Feldern berichteten sie von grausigen Schreien und Wehklagen im dichten Nebel, ihrer Meinung nach das Lamento der im Sumpf Verirrten und Gestorbenen. Daher der Name der Siedlung, die an einer Furt errichtet wurde, an der jene mysteriösen Stimmen angeblich zu hören waren. weiter lesen
Nov 27, 2007 | EM Städte
Austragungsort Innsbruck
Innsbruck, Stadt am Brenner Zwischen dem Karwendelgebirge und den Vorbergen der Alpen, direkt am Brenner, der seit Jahrhunderten sehr wichtigen Verbindung nach Südtirol, liegt Innsbruck. Innsbruck ist mit rund 120.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Österreichs. Sie entstand, als Graf Berchtold V. im 12. Jahrhundert eine erste Brücke über die Inn bauen ließ. Bis zu diesem Zeitpunkt musste der gesamte Handelsverkehr von und nach Italien per Fähre über den Fluss gebracht werden. Die neu gegründete Siedlung Insprucke gewann durch das Marktrecht, das später verliehene Stadtrecht und die dadurch erworbenen Privilegien an Macht und Reichtum. In neuerer Zeit ist die Stadt vor allem als zweimaliger Austragungsort der olympischen Winterspiele ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit gerückt: nämlich in den Jahren 1964 und 1976. weiter lesen
Nov 26, 2007 | EM Städte
Austragungsort Zürich
Zürich, heimliche Hauptstadt Zürich mit seinen rund 340'000 Einwohnern ist eine Stadt mit internationalem Flair. Gelegen am malerischen Zürchersee, der bei gutem Wetter den Blick auf die Bergkette der Alpen freilässt, bietet es ein Stadtbild, das ebenso aus modernsten architektionischen Meisterwerken besteht wie aus typisch schweizerischen Altbauten. Zürich ist dabei nicht nur ein kulturelles, sondern auch ein wirtschaftliches Zentrum, das mit seinem Flughafen Zürich-Kloten direkt an die großen Verkehrsknotenpunkte Europas angeschlossen ist. Das öffentliche Verkehrssystem der Stadt gilt als eines der bestorganisierten überhaupt, mit zahlreichen S-Bahnen, Trams und Bussen kann man alle zwölf “Kreise”, wie die Zürcher Stadtteile genannt werden, schnell und unkompliziert erreichen. Die Zürcher Universität sorgt, zusammen mit der ebenfalls international renommierten Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH), für den jugendlichen Charme in den Straßen der Stadt. weiter lesen
Nov 26, 2007 | EM Städte
Austragungsort Genf
Genf, zwischen Jura und Alpen und am malerischen Lac Leman gelegen, ist durch Abkommen wie die Genfer Konvention oder durch die hier ansässigen Organisationen, allen voran die UNO und das Internationale Hilfskomitee vom Roten Kreuz, auf der ganzen Welt als Stadt der Diplomatie und als sicherer Hafen für Flüchtlinge aus aller Herren Länder bekannt. Während die Stadt Ende des 18. Jahrhunderts bereits einmal von Frankreich annektiert wurde, ist sie heute Hauptstadt des westlichsten Kantons der Schweiz, dem Kanton Genf. Wer die Stadt besucht, wird schon von weitem die auf dem See emporschießende Wasserfontäne bemerken, das Wahrzeichen der Stadt. Der Jet d'eau, wie er von den Genfern genannt wird, ist dabei eigentlich ein Überbleibsel aus den Zeiten der einsetzenden Mechanisierung und diente als Überdurckventil für eine 1885 in der Stadt installierte Druckwasserleitung, mit der die lokalen Handwerker ihre Maschinen betrieben. Einige Jahre darauf beschloss die Stadt, aus der Notlösung eine feste Einrichtung zu machen, und seither wird das Wasser mithilfe von mehreren Hochleistungspumpen bis zu 140 Meter in die Höhe katapultiert. Abends wird die Wassersäule zudem von Scheinwerfern beleuchtet und verleiht der Uferpromenade so eine einzigartige Athmosphäre. weiter lesen
Nov 26, 2007 | EM Städte
Austragungsort Bern
Bern, altehrwürdige Hauptstadt Am bekanntesten ist Bern für seine Altstadt, die in einer Schleife des Flusses Aare erbaut wurde. In kaum einer anderen schweizer Stadt hat sich der mittelalterliche Charakter der Straßen und Häuser so sehr erhalten wie hier. Prägend für das Stadtbild sind dabei unter anderem die Arkaden, welche die Fussgängerwege überspannen, die an vielen kleinen und größeren Plätzen vorhandenen Brunnen mit ihren mittelalterlichen Figuren und die grünen Trams, die den Großteil der öffentlichen Verkehrsmittel in der Altstadt ausmachen. weiter lesen
Nov 20, 2007 | EM Städte
Austragungsort Basel
Basel dürfte eine der ältesten urkundlich erwähnten Städte sein – bereits im 4. Jahrhundert n.Chr. wurde eine Siedlung namens “Basilia” an den Ufern des Rheins erwähnt. Dieser Außenposten des Römischen Reiches sollte dazu dienen, einfallende Germanen aus dem Norden abzuhalten. In späteren Jahrhunderten wurde Basel immer wieder verschiedenen Machtbereichen zugeschrieben, bis es im Jahre 1501 der Eidgenossenschaft beitrat. Die Stadt liegt direkt am Ufer des Rheins, der von zahlreichen Brücken überspannt wird. Frankreich und Deutschland sind im wahrsten Sinne des Wortes gleich nebenan, und der dadurch entstehende kulturelle Einfluss vermischt sich seit jeher mit dem Basler Geistes- und Kulturleben und verleiht diesem eine ganz eigene Lebendigkeit. weiter lesen

